Alexander-Technik
Wenn Denken in Bewegung und Bewegung ins Denken kommt.

Die Alexander-Technik ist eine pädagogische Methode, die die Eigenwahrnehmung  in Bewegung, Balance und Haltung während alltäglicher Aktivitäten schult.   Die Technik wurde entwickelt, um hinderliche, unbewusste und problematische Bewegungs- und Verhaltensmuster zu erkennen und zu vermeiden.

Besondere Bedeutung misst die Alexander-Technik repititiven Aufgaben zu, wie sie z.B. am Arbeitsplatz stattfinden und bei jedem alltäglich vorkommen wie hinsetzen, aufstehen, essen, Zähne putzen, gehen, sprechen etc.  Überwiegend ist liegt darin die Ursache für Verspannungen und Schmerzen, Erschöpfung und Gelenkverschleiß, denn sie behindern nachweislich unsere natürliche Beweglichkeit, Koordination und Leistungsfähigkeit.

Die Alexander-Technik bietet konkrete Werkzeuge, um eigene einschränkende Gewohnheiten zu erkennen und nachhaltig zu vermeiden. Die natürlichen Bewegungsmöglichkeiten und zuverlässige Eigenwahrnehmung stellen sich wieder ein.

Prominente Musiker, Sänger, Schauspieler wie Juliette Binoche, Leonardo DiCaprio, Sting, Maria Furtwängler, die Münchner Philharmoniker uvm. schwören auf die Alexander-Technik –  nicht zuletzt , um gesund und langfristig auf  hohem Niveau zu arbeiten. So titelte das Magazin „ELLE“: „Alexanders Technik – Hollywoodstars schwören auf eine neue Methode.“ 

Seit mehr als 100 Jahren bewährt sich die nach ihrem Gründer Frederick Matthias Alexander  (1869 -1955) Technik in allen Lebens- und Arbeitsbereichen.

„Warum passiert mir das?“ war die erste Frage, die ich nach der Diagnose zweier inoperabler Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule meinem Arzt stellte.  33 Jahre alt, bewegungsfreudig und  berufstätig mit  zwei kleinen Kindern. Und nun ein lahmer, kraftloser Arm – Wie soll ich das weiter gehen? Was ist die Ursache?  Ich bekam keine Antwort, aber eine lange Liste mit zeitraubenden „To Do´s“ und sehr einschränkenden „Not To Do´s“. Damit wollte ich mich nicht abfinden, probierte Osteopathie, Sport, Krafttraining uvm.  Alles half kurzfristig oder nur, solange ich es regelmäßig machte. Doch ich wollte die Ursache kennen lernen und fand in der Alexander-Technik die Antwort auf diese  Frage und gleichzeitig die Therapie. Und gewann so  meine Lebensfreude zurück!

Maleen Schultka
Maleen Schultka

Dr. Jack Stern, Yale University School of Medicine meint: „Die häufigste Ursache für Kreuzschmerzen sind ungünstige Bewegungsgewohnheiten. Ein exzellentes Mittel dagegen ist die Alexander-Technik. 97% aller Personen mit Rückenschmerzen können profitieren.“

 Quelle: BMJ 2008;337;a884 doi:10.1136/bmj.a884 ; Grafik: AT workcare

Unternehmen wie Siemens, Texacon oder Victorinox nutzen die Alexander-Technik, um Schmerz- und Fehltage zu reduzieren.

Der „Entdecker“ der Methode, der Schauspieler Frederick Matthias Alexander (1869 -1955), löste nachhaltig seine Stimmprobleme durch Selbstbeobachtung und lernte, unnütze Bewegungs- und Haltungsmuster schon vor der Ausführung, also mental zu unterbinden. Der Nobelpreisträger für Physiologie und Medizin, Nicolas Tinbergen, verweist bereits 1973 auf diese wissenschaftlich- induktive Forschungsweise  von F.M. Alexander.  In seiner Laudatio betont den gesundheitlichen Nutzen der Alexander-Technik. Sie zollt der Tatsache Tribut, dass der Mensch als Einheit von Körper und Geist zu betrachten sei. Das  Ergebnis einer Schulung in Alexander-Technik sei eine deutliche Reduktion von psycho-somatischen Stress und dessen Symptomen.

Prominente Musiker, Sänger, Schauspieler wie Juliette Binoche, Leonardo DiCaprio, Sting, Maria Furtwängler, die Münchner Philharmoniker usw. nutzen ebenfalls die Alexander-Technik nicht zuletzt , um ihre Arbeit und Performance zu verfeinern und  auf einem hohen Niveau zu halten. So titelte das Magazin „ELLE“: „Alexanders Technik – Hollywoodstars schwören auf eine neue Methode.“ 

Weltweit gibt es ca. 4000 Lehrer der Alexander-Technik, davon ca. 330 in Deutschland.
Die Ausbildung beträgt drei Jahre mit mindestens 1600 Stunden. Sie wird weltweit an zertifizierten Schulen unterrichtet.